Mountainbike Fully

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Ursprünglicher Preis war: 5.499,00 €Aktueller Preis ist: 2.749,00 €.
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Ursprünglicher Preis war: 2.399,00 €Aktueller Preis ist: 2.155,00 €.
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Ursprünglicher Preis war: 3.299,00 €Aktueller Preis ist: 2.969,00 €.
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Mountainbike Fullys: Die Königsklasse für anspruchsvolle Trails

Entdecken Sie die Welt der Mountainbike Fullys – die Spitzenklasse der Geländebikes, konzipiert für maximale Performance und Fahrspaß auf jedem Untergrund. Egal ob auf flowigen Trails, in technischen Abfahrten oder bei ausgedehnten Touren im Gebirge, ein Fully eröffnet Ihnen neue Dimensionen des Radfahrens. Unsere sorgfältig kuratierte Auswahl richtet sich an ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die keine Kompromisse eingehen wollen und Wert auf fortschrittliche Technologien, hohe Zuverlässigkeit und überragenden Komfort legen. Von leichten Trailbikes für den Allround-Einsatz bis hin zu robusten Enduros für maximale Abfahrtsperformance ist hier für jeden Anspruch das passende Modell dabei.

Was macht ein Mountainbike Fully aus?

Ein Mountainbike Fully, auch bekannt als Full Suspension Mountainbike, zeichnet sich durch seine Vorderrad- und Hinterradfederung aus. Dieses zweifache Dämpfungssystem absorbiert effektiv Schläge und Unebenheiten des Geländes, was zu einem deutlich erhöhten Fahrkomfort, besserer Traktion und mehr Kontrolle führt. Im Gegensatz zu Hardtails, die ausschließlich über eine Federgabel vorne verfügen, ermöglicht das Hinterradfederungssystem des Fullys ein sanfteres Überrollen von Hindernissen und eine effizientere Kraftübertragung auf losem Untergrund. Die Abstimmung der Federung – sowohl die Kennlinie als auch die Federwege – ist entscheidend für die jeweilige Disziplin und das Fahrverhalten des Bikes.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Mountainbike Fullys achten?

Die Auswahl des richtigen Fullys ist eine entscheidende Investition in Ihr Fahrerlebnis. Folgende Punkte sollten Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen:

  • Einsatzzweck: Überlegen Sie genau, wo Sie Ihr Fully hauptsächlich bewegen werden. Geht es primär um Touren im Mittelgebirge (Trailbikes), um technische Abfahrten und gelegentliche Anstiege (Enduros) oder sogar um reine Downhill-Passagen (Downhill Bikes)? Jede Disziplin stellt unterschiedliche Anforderungen an Federweg, Geometrie und Robustheit.
  • Federweg: Der Federweg ist ein zentraler Indikator für die Geländetauglichkeit. Leichtere Fullys für Touren und leichtes Gelände beginnen oft bei 120-130 mm Federweg. Für anspruchsvollere Trails und Bergab-Action sind 140-160 mm ideal, während Downhill-Bikes auch über 200 mm verfügen können.
  • Geometrie: Die Rahmengeometrie bestimmt maßgeblich das Fahrverhalten. Ein flacher Lenkwinkel und ein langer Radstand sorgen für Stabilität bergab, während ein steilerer Sitzwinkel und kürzere Kettenstreben das Klettern erleichtern. Moderne Fullys tendieren zu längeren Reichweiten und flacheren Lenkwinkeln für mehr Sicherheit und Laufruhe.
  • Laufradgröße: 27,5 Zoll (650b) Laufräder sind agiler und beschleunigen schneller, während 29 Zoll (29er) Laufräder Hindernisse leichter überrollen und eine höhere Laufruhe bieten. Viele Modelle sind heute als Mullet-Bikes (29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten) erhältlich, um die Vorteile beider Größen zu kombinieren.
  • Rahmenmaterial: Die Wahl zwischen Aluminium und Carbon beeinflusst Gewicht, Steifigkeit und Preis. Carbonrahmen sind leichter und oft steifer, aber auch teurer. Aluminiumrahmen bieten ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind sehr robust.
  • Komponenten: Achten Sie auf hochwertige Komponenten von namhaften Herstellern wie Shimano oder SRAM für Schaltung und Bremsen. Die Federungselemente von Herstellern wie Fox, RockShox oder DVO sind ebenfalls entscheidend für die Performance. Auch die Qualität der Laufräder und Reifen spielt eine große Rolle.
  • Federungssystem: Es gibt verschiedene Hinterbau-Systeme (z.B. VPP, DW-Link, Maestro, Single-Pivot). Diese unterscheiden sich in ihrer Kinematik und beeinflussen, wie das Rad auf Antritte und Bremseinflüsse reagiert. Ein gut abgestimmtes System minimiert Wippen beim Treten und Blockieren beim Bremsen.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Fullys können eine erhebliche Investition sein. Definieren Sie Ihr Budget und suchen Sie nach Modellen, die Ihren Anforderungen am besten entsprechen, ohne unnötige Kompromisse bei sicherheitsrelevanten oder leistungsbestimmenden Komponenten einzugehen.

Klassifizierung von Mountainbike Fullys nach Einsatzzweck

Die Vielfalt an Fullys spiegelt sich in ihrer Einteilung nach den jeweiligen Einsatzbereichen wider. Eine klare Klassifizierung hilft bei der Orientierung:

KategorieFederweg vorne/hinten (mm)Typische GeometrieHaupt-EinsatzzweckBesonderheiten
Cross-Country (XC) Fully100-120 / 100-110Sportlich, eher aufrechterWettkämpfe, schnelle Touren, leichte TrailsLeichtgewicht, effizientes Pedalieren, gute Kletterfähigkeiten
Trailbike120-140 / 120-130Ausgewogen, agilAllround-Einsatz, Touren, flowige TrailsGute Balance zwischen Bergauf- und Bergab-Performance, vielseitig
All-Mountain / Enduro140-170 / 140-160Abfahrtsorientiert, laufruhigAnspruchsvolle Trails, Bergab-Passagen, BikeparksHohe Stabilität bergab, Robustheit, gute Federungsperformance
Freeride / Downhill180-200+ / 180-200+Sehr abfahrtsorientiert, extrem laufruhigSteile Abfahrten, Sprünge, Bikeparks, Downhill-RennenMaximale Robustheit, tiefer Schwerpunkt, oft mit nur einem Gang

Technologische Innovationen und Branchenwissen

Die Entwicklung im Fully-Segment ist rasant. Hersteller wie Specialized mit ihrem „Brain“-System für automatische Dämpferabschaltung, Trek mit seinem „ABP“ (Active Braking Pivot) Hinterbaukonzept oder Santa Cruz mit verschiedenen VPP-Varianten setzen kontinuierlich Maßstäbe. Bei Carbonrahmen finden sich oft fortschrittliche Fertigungstechniken, die eine präzise Steuerung der Materialfasern ermöglichen, um Gewicht zu sparen und gleichzeitig höchste Steifigkeit zu erzielen. Die Integration von versenkbaren Sattelstützen (Dropper Posts) ist mittlerweile Standard und ermöglicht ein schnelles Anpassen der Sitzhöhe für unterschiedliche Fahrsituationen. Auch die Entwicklung von Dämpfern und Gabeln schreitet voran, mit Technologien wie kartuschenbasierten Dämpfersystemen, einstellbarer Low-Speed- und High-Speed-Druckstufe sowie einstellbarer Zugstufe. Beachten Sie auch die zunehmende Bedeutung von „Flip-Chips“ an den Rahmen, die eine einfache Anpassung der Geometrie ermöglichen. Die Einhaltung von Standards wie Boost (verbreiterte Achsstandards) und die Kompatibilität mit modernen Bremssystemen sind weitere wichtige Aspekte. Bei der Materialauswahl sind neben Aluminium und Carbon auch exotischere Werkstoffe und deren Verbundtechniken relevant, wenngleich sie eher im High-End-Segment zu finden sind.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Mountainbike Fully

Ist ein Fully für Anfänger geeignet?

Ja, ein Fully kann auch für Anfänger eine gute Wahl sein, insbesondere wenn der Fokus auf Komfort und Sicherheit liegt. Die zusätzliche Dämpfung des Hinterbaus verzeiht Fahrfehler leichter und sorgt für mehr Kontrolle auf unebenem Terrain. Für rein asphaltlastige Fahrten oder sehr einfache Feldwege ist ein Hardtail oder ein Trekkingrad jedoch oft die effizientere Wahl.

Wie unterscheidet sich ein Fully von einem E-Fully?

Ein E-Fully ist ein vollgefedertes Mountainbike, das zusätzlich über einen Elektromotor und einen Akku verfügt, um den Fahrer beim Treten zu unterstützen. Dies ermöglicht längere Touren, das mühelose Bezwingen steiler Anstiege und das Erreichen von Wegen, die mit einem reinen Muskelkraft-Fully schwer zu bewältigen wären. Die grundlegende Fahrwerkskonstruktion und viele Komponenten sind jedoch ähnlich.

Welches Gewicht ist für ein Fully typisch?

Das Gewicht eines Fullys variiert stark je nach Einsatzzweck und Material. Leichte Cross-Country-Fullys können unter 11 kg wiegen, während robuste Enduro- oder Downhill-Bikes leicht über 15 kg liegen können. Gute Allround-Fullys bewegen sich oft im Bereich von 12-14 kg.

Wie oft muss die Federung eines Fullys gewartet werden?

Die regelmäßige Wartung der Federungselemente ist entscheidend für deren Langlebigkeit und Performance. Die meisten Hersteller empfehlen eine jährliche Inspektion durch einen Fachmann sowie regelmäßige Reinigung und Schmierung nach jeder Fahrt. Je nach Beanspruchung und Herstellerangaben können auch Serviceintervalle für Dichtungen und Ölwechsel anfallen.

Kann ich ein Fully auf der Straße fahren?

Prinzipiell ja, aber es ist nicht optimal. Fullys sind für den Geländeeinsatz konzipiert. Auf glattem Asphalt rollt ein Fully aufgrund des größeren Rollwiderstands der breiteren Reifen und der Energieverluste durch die Dämpfung weniger effizient als ein Rennrad oder Trekkingrad. Für gelegentliche kurze Straßenabschnitte sind sie aber durchaus nutzbar.

Wie wichtig ist die Wahl des richtigen Federwegs?

Der Federweg ist einer der wichtigsten Parameter bei der Auswahl eines Fullys, da er direkt die Geländetauglichkeit und das Fahrverhalten bestimmt. Ein zu geringer Federweg macht das Bike bei anspruchsvollen Abfahrten schnell an seine Grenzen stoßen, während ein zu hoher Federweg auf flachen oder moderaten Trails zu unnötigen Energieverlusten und einem trägeren Fahrverhalten führen kann.

Was bedeutet „progressive“ oder „lineare“ Federkennlinie?

Die Federkennlinie beschreibt, wie stark der Widerstand der Federung mit zunehmender Einfederung ansteigt. Eine lineare Kennlinie bedeutet, dass der Widerstand gleichmäßig zunimmt. Eine progressive Kennlinie bedeutet, dass der Widerstand stärker ansteigt, je weiter die Federung einfedert. Progressive Kennlinien sind oft vorteilhaft, um ein Durchschlagen der Federung zu verhindern und gleichzeitig genug Sensibilität für kleine Schläge zu bieten.